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Positives Denken bei Kindern - Tipps wie wir kleine Optimisten erschaffen

Die Macht des Optimismus und des positiven Denkens bei unseren Kindern.
Die Macht des Optimismus und des positiven Denkens bei unseren Kindern.

„Du bist, was du denkst." Dieses Sprichwort ist für mich extrem wichtig geworden, seit ich Mama geworden bin. Denn ich habe erkannt, welchen großen Einfluss mein positives Denken darauf hat, die Sichtweisen meiner Kinder auf sich selbst und das Leben im Allgemeinen zu gestalten. Positives Denken hatte für mich zuvor keine große Bedeutung. Ich hatte früher nie wirklich eine positive Haltung. Seit ich Mama bin, hat sich einiges verändert. Denn ich habe erkannt, dass die Dinge die ich sage, das Vertrauen das ich versuche bei meinen Kindern aufzubauen, einen großen Einfluss auf ihre Entwicklung haben können.


Positives Denken macht uns das Leben fast in jeder Situation leichter. Als Eltern können wir sehr viel tun, damit unsere Kinder ebenfalls eine positive Lebenseinstellung entwickeln.

Unseren Kindern zu helfen, positives Denken zu erlernen und eine positive Einstellung gegenüber dem Leben zu haben, trägt wesentlich zu ihrem emotionalen Wohlbefinden bei. Außerdem hat es oftmals Auswirkungen auf ihr Handeln.


Kinder kopieren das Verhalten von Erwachsenen stets im Alltag. Vor allem Kleinkinder übernehmen die Haltung der Eltern und dementsprechend negatives oder positives Denken. Wenn ich meinen Großen Sohn anschreie, wird er zurückschreien. Wenn ich sage: „das schaffst du doch eh nicht“, wird er die Haltung übernehmen und sein Vorhaben wirklich nicht schaffen. Wenn ich eine gegebene Situation mit Hoffnung und Respekt betrachten kann, wird mein Kind wahrscheinlich die gleiche Haltung einnehmen und daher in der Lage sein, seine Herausforderungen mit Nachsicht und Selbstbewusstsein zu bewältigen. Positives Denken ist wertvoll, um das Selbstbewusstsein unserer Kinder zu stärken. Eine positive Lebenseinstellung macht gesünder, stärkt das Selbstwertgefühl und glücklicher. Positives Denken hilft zudem mit unglücklichen Situationen besser umzugehen.


Auf welche Weise können wir unseren Kindern positives Denken beibringen?


Ein einfacher Weg, ist das Thema des positiven Denkens durch schöne Aktivitäten zu diskutieren. Kinder lieben es, durch Lesen, Spielen und Basteln zu lernen. Deshalb ist es nur natürlich, dass sie durch das Entdecken während dem Spielen, Vorlesen oder Basteln, eine positive Einstellung gewinnen.

Es gibt einige schöne Arbeits- und Vorlesebücher, die Eltern auf ihrem Weg unterstützen können, positives Denken gemeinsam mit ihren Kindern zu lernen. Eines dieser Bücher ist Leo Bormans „Glück für Kinder: Zehn Wege zum Glück als Vorlesegeschichten“. Leo Bormans hat sich in den vergangenen Jahren mit Büchern über die Themen Glück, Hoffnung und Liebe einen Namen gemacht. In diesem Buch hat er viele Punkte und Fragen kindergerecht aufgearbeitet.


Jede der Geschichten ist zum Vorlesen gedacht und beginnt mit der Geschichte über einen bestimmten Vogel. Unterstützend gibt es wunderschöne Illustrationen, die einzelne Aspekte der Geschichte darstellen. Stärken und Schwächen, Ziele und Hoffnungen, vieles davon wird dem Kind durch die Vorlesegeschichten vermittelt, immer mit dem Ziel, positives Denken bei Kindern zu fördern. Im Anschluss an die Geschichten ergeben sich wunderbare Gespräche, da die einzelnen Geschichten auf Alltagssituationen übertragen werden können.


Die wichtigsten Pfeiler um als Eltern den Kindern positives Denken zu vermitteln, sind Liebe und das Vorbild der Eltern. 


Diese acht Tipps können Eltern helfen, ihren Kindern positives Denken näher zu bringen. 


Bedingungslose Liebe – unsere Kinder sind nicht immer Engelchen. Auch wenn sie frech, ungehorsam sind oder andere schlechte Angewohnheiten an den Tag legen, sollten Sie sich immer der bedingungslosen Liebe ihrer Eltern bewusst sein, nur dann können sie ihr positives Denken überhaupt entwickeln. Die bedingungslose Liebe stärkt sie und gibt ihnen halt. Immer wieder spontane Kuscheleinheiten und Aufmerksamkeit können dies zum Ausdruck bringen und ein aif Dauer positives Denken bei Kindern auslösen. Oftmals fehlt es jedoch der Mama an Zeit. Kinder in Alltagsarbeiten einbinden kann helfen, unserem Kind trotz der wenigen Zeit die wir manchmal haben, Zuwendung und Aufmerksamkeit zu schenken. So kocht unser Großer oft mit mir mit, legt aufopferungsvoll Wäsche mit mir zusammen oder wir beziehen spielerisch unsere Betten gemeinsam. Alles erste Schritte, um positives Denken bei unserem Sohn zu fördern.


Die Gefühle und Wünsche unserer Kinder ernst nehmen. Für das Selbstbewusstsein und positives Denken unserer Kinder gibt es nichts wichtigeres, als das Mama und Papa ihre Gefühle und Wünsche ernst nehmen. Das bedeutet natürlich nicht das wir ihnen alles erlauben und ihnen ein Pony zum Geburtstag kaufen müssen. In vielen wichtigen Dinken können wir unseren Kindern jedoch ein Mitspracherecht geben. Das beginnt bei der Wahl des Abendessens und geht weiter mit der Frage was sie am Morgen denn anziehen möchten.


Ängste nehmen. Kinder haben Ängste und das ist gut so. Diese Ängste sollten wir nicht flapsig herunterspielen. Auch sollten wir unseren Kindern nicht vorschreiben, dass sie sich nicht fürchten müssen. Vielmehr sollten Eltern ihre Kinder fragen vor was sie sich ängstigen und darauf eingehen, indem sie mit ihnen darüber reden. Dadurch schaffen wir es ihnen auf Dauer die Ängste zu nehmen, die sie daran hindern, ihr positives Denken zu entfalten.


Gefühle beherrschen lernen. Gerade Gefühle haben den größten Einföuss auf positives Denken. Kinder können noch nicht mit ihren Gefühlen umgehen, sie müssen es erst lernen. Ärger, Traurigkeit, Frust – viele Gefühle ziehen negatives Denken nach, die schnell in positives Denken umgewandelt werden sollten. Deshalb ist es umso wichtiger, dass wir mit unserem Kind über seine Gefühle sprechen, sie verstehen und ihnen bewusst machen, warum sie sich gerade so fühlen. Nehmen wir die Gefühle unserer Kinder ernst, fühlen sie sich für voll genommen und werden mit der Zeit stark genug sein, um sich von ihren negativen Gedanken zu lösen und Platz für positives Denken zu schaffen. 

 

Talente stärken. Es gibt kein Kind das nicht wenigstens eine Fähigkeit, Begabung oder Talent hat. Diese Talente sollten wir erkennen und den Kindern dabei helfen sie zu entfalten. Dadurch wird das Selbstbewusstsein unseres Kindes enorm gestärkt und es hilft ihm noch mehr dabei, positives Denken zu erlernen. Selbstverständlich sollten wir unser Kind dabei nicht unter Druck setzen. Vielmehr sollten wir es dazu ermuntern, seine Fähigkeiten auch bei schwierigen Aufgaben anzugehen. Meist hat dies den Effekt, dass unser Kind wertvolle Erfolgserlebnisse erfährt, die sein positives Denken stärken. Eltern sollten ihren Kindern immer vermitteln, dass sie ihnen so einiges zutrauen.


Fehler sind erlaubt. Durch Fehler lernen wir ein Leben lang, auch positives Denken. Denn nur wer Fehler begeht, hat auch eine Chance daraus seine Lehren zu ziehen. Besonders bei Kindern sollten wir akzeptieren, dass nicht immer alles glatt laufen kann. Dabei sollten wir unseren Kindern nicht alles abnehmen. Lernt das Kind zu laufen und fällt hin, muss es selbst einen Weg finden, wie es wieder auf die Beine kommt. Wenn etwas nicht auf Anhieb klappt, wird es neue Wege erlernen, wie es doch gelingt. Dies kann zur Entwicklung positiven Denkens stark beitragen.


Kritik ist gut- aber richtig kritisieren ist besser. Mit Kritik können viele Erwachsene nicht umgehen. Deshalb ist es umso wichtiger, dass wir unsere Kinder ständig darin stärken, Kritik anzunehmen. Enorm wichtig dabei ist es, diese auch richtig anzuwenden, um positives Denken bei Kindern zu erzeugen. Fällt unser Kind zum zehnten Mal hin weil es zu sehr tobt, sollten wir nicht sagen: „du hast zwei linke Füße!“. Vielmehr sagen wir dann: „Ich habe bemerkt, dass du oft hinfällst. Vielleicht geht es besser, wenn du dich ein bisschen beruhigst“. Das schafft eine Basis für positives Denken bei Kindern.


Frische Luft und Vitamin D. Geht es euch auch so? Schon schaltet mein Hirn auf positives Denken um. 

Wenn ich mich an der frischen Luft mitten in einer idyllischen Landschaft befinde, einem Wald, einem weiten Feld oder auf Wanderschaft im Gebirge, dann fühle ich mich frei, ruhig, entspannt und beflügelt. Die Natur löst positives Denken meist automatisch in uns aus. Gerade Kinder, die jede Natur ungezwungen annehmen und direkt ihr Spielreich daraus machen, profitieren enorm davon was ihre Entwicklung und ihr positives Denken amgehen. In der Natur ist genug Raum zum Spielen, Toben und Klettern.

Und das beste daran: wir Mamas und Papas können direkt dabei mitmachen, oder die Aussicht auf unsere glücklichen Kinder, die ihr positives Denken gerade stärken, genießen. 


Habt ihr noch ein Paar Tipps parat wie wir positives Denken bei unseren Kindern fördern können? Ich freue mich sie auszuprobieren!

 


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